NERIO-HEADER8.jpg

MEIN LW-KITE FÜR FOIL & TWINTIP

GEWICHT & GRÖßEN

NERIO_Size-13.jpg
NERIO_Size-15.jpg

LEICHT - EFFIZIENT - AGIL

Nerio-Kite-Only_1.jpeg

Leicht

Dass ein leichter Kite immer schöner fliegt, als ein schwerer Kite, ist im Prinzip nichts Neues und weitgehend bekannt. Lange Zeit wurde dem aber nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt, denn die Kites wurden stattdessen in der Verarbeitung mehr für Freestyle und für eine möglichst hochwertige Optik unnötig overdesigned. Auch mein neuer Kite Nerio folgt diesem Ziel NICHT. Mein Kite deckt seinen Einsatzbereich perfekt ab und der ist hauptsächlich bei Leichtwind mit dem Twintip, oder mit dem Hydrofoil. Dazu muss der Kite in erster Linie aber ganz besonders leicht sein. Für den Einsatz auf dem Twintip und Sprünge schon im unteren Windbereich hingegen muss er trotzdem stabil sein. Wieso der Nerio trotzdem nur so wenig wiegt, erkläre ich nachfolgend.

Effizient

Die besondere Effizienz des Nerio ist die hohe Leistung für den Einsatz auf dem Hydrofoil, sowie Twintip und der besonders große Windbereich. Ich möchte nicht ständig ans Ufer zurück und Kites aufpumpen, nur weil der Wind gerade zugenommen, oder nachgelassen hat. Auf dem Foil ist man schnell überpowert und mit dem Twintip weiß man ebenfalls einen Kite mit großer Depower und souveränem Flugverhalten zu schätzen. Der unterste Windbereich verlangt dagegen einen kraftvollen Kite, um den notwendigen Zug an der Bar zu erzeugen, damit die Sprünge keine Hopser werden. Aber nicht nur der reine Windbereich ist mir wichtig. Mein Kite muss auch einen linearen Druckaufbau haben und total easy relaunchen, selbst bei sehr wenig Wind. Auch so einen hoch gestreckten Kite wie den Nerio möchte ich mit der gleichen 52cm Bar kiten, wie den Maverick II.

Nerio-TT_2.jpeg

Agil

Auch ein Kite der viel Power schon im unteren Windbereich hat, darf nicht träge sein. Für mich war es daher auch bei so einem gestreckten Kite sehr wichtig, dass er extrem agil ist, dabei aber nicht flattert und zu viel in sich arbeitet. Ich möchte mich nicht von meinem Kite im Fahrstil limitieren lassen, was mit einem lahmen und trägen Kite vorkommen könnte. Auch beim Hydrofoil ist ein agiler Kite aus meiner Sicht klar von Vorteil, da ich so viel schneller reagieren kann, denn beim Foilen hat man oft nur sehr wenig Spannung auf den Leinen und da ist ein träger Kite nur hinderlich. Der Nerio ist deswegen vom Shape, von der Konstruktion und von der Aufhängung gleich vom ersten Prototypen an auf diese Eigenschaft hin entwickelt worden. 

FEATURES

"Das primäre Ziel bei der Entwicklung des Nerio war möglichst früh mit einem Tubekite kiten zu können und nicht das Gefühl zu haben einen großen Kite an der Bar zu haben. Der 13er Nerio hat die Power eines herkömmlichen 16ers"

Shape

Den Nerio habe ich von seiner Ausrichtung genau auf den Einsatzbereich Hydrofoil und Twintip im unteren Windbereich hin entworfen. Man erkennt das gut an seiner gestreckten Form und der Pfeilung nach hinten. Diese hohe Streckung ermöglicht die hohe Leistung beim Angleiten und Höhelaufen. Durch ein leistungsstarkes  Profil und eine schlanke Fronttube steht der Kite selbst bei sehr wenig Wind stabil am Windfensterrand. Die einzelnen Details wie das Profil, der Twist und auch die Vorspannung ergeben allerdings erst dann einen guten Kite, wenn der gesamte Shape aufeinander abgestimmt ist.

Nerio-Kite-Only_8.jpeg

Profil

Ein Kite, der agil, zugstark und zugleich selbst im oberen Windbereich ein Easy-Handling haben soll, muss ein sauber angeströmtes Profil haben. Da beim Nerio der Einsatzbereich klar definiert ist, kam für mich genau wie beim Maverick II nur ein Profil in Frage, wo die Strömung sofort nach dem Depowern wieder sauber anliegt. Dies erzeugt einen homogenen Zug an der Bar und nicht das unangenehme ON/OFF-Verhalten, was mir bei vielen Kites viel zu ruckartig ist.

Speziell auf den unteren Windbereich optimiert hat der Nerio ein Profil für guten Grundzug und bietet dennoch im oberen Windbereich viel Spielraum. Die Abstimmung des Profils beim Nerio war daher schon recht aufwändig. Profitiert habe ich dabei aus den Erfahrungen vom Maverick I & II, sowie aus meiner langjährigen Arbeit als Kite-Designer.

Wingtips

Jeder Kite braucht an den Flügelenden ein Leitwerk. Damit stabilisiert er sich und an dieser Position wird im Kite maßgeblich fixiert, wie sich sein Flugverhalten in ganz engen Turns und am äußersten Rand im Windfenster verhält. Leider wird hier viel zu oft Leistung und Handling verschenkt. In der Prototypenphase des Nerio habe ich daher sehr intensiv Wingtips mit geraden und runden Outlines ausprobiert. Die Version, welche jetzt final im Serienkite zum Einsatz kommt, ist eine gute Mischung aus Leistung, Bargefühl und einfachem Relaunch-Verhalten. Man weiß auch ohne Hinschauen immer wo sich der Kite im Windfenster befindet. Für den Einsatz auf dem Hydrofoil ein sehr wichtiger Aspekt gerade im untersten Windbereich.

Nerio-Wingtip_1.jpeg

Struts 1plus2

Meine Kites sollen immer leicht sein, sogar sehr leicht. No-Strutter sind sehr leicht, haben aber zumeist einen viel zu kleinen nutzbaren Windbereich. Unten herum funktionieren sie sehr gut, aber sobald der Wind auffrischt, muss man den Kite wechseln, weil das Handling dann desaströs wird. Single-Strutter können das schon besser, aber mir fehlt selbst dabei die Unterstützung des Profils am Flügelende, wenn man den Kite in sehr enge Turns zwingt. Einen klassischen Drei-Strutter zu entwickeln, hätte mich hingegen auch beim Nerio wieder vom Ziel entfernt, einen sehr leichten Kite zu entwickeln. Daher habe ich die beiden äußeren Struts zu Micro-Struts mit extrem dünnem Durchmesser verändert und nenne dies 1 plus 2. Dieses Design ist fast so leicht wie ein Single-Strutter, jedoch dreht der Kite viel harmonischer und im oberen Windbereich fliegt er viel ruhiger, weil das Profil besser stabilisiert wird. Das Konzept funktioniert beim Nerio genau so effektiv, wie beim Maverick.

Twist

Die Flugweise von Vögeln hat mich schon immer fasziniert, insbesondere deren Wendigkeit. Sie erreichen das durch ein komplettes Verdrehen (Twist) ihrer Flügel. Kein Vogel hat starre Flügel, so wie ein Flugzeug. Jeder Flugzeug-Konstrukteur würde davon träumen, wenn er eine Flächenverwindung stabil und leicht realisieren könnte, anstatt nur auf Klappen am Flügelende limitiert zu sein. Ein Kite mit steifer Fronttube gleicht fast einem starren Flügel. So ein Kite kann vom Kiter nicht wirklich in seinem Flug- und Drehverhalten beeinflusst werden, da hierbei zumeist die Lenkbefehle nur am Flügelende angreifen. Der Nerio kann dagegen im Ganzen twisten, weil er eine insgesamt recht dünne Fronttube hat. Er dreht deswegen deutlich enger und viel wichtiger ist noch, dass dabei die Strömung am Kite aufgrund der Flächenverwindung dauerhaft anliegt. Dies merkt man sofort, weil der Zug an der Bar auch bei richtig engen Turns konstant bleibt. Für mich ist das auf dem Foil eine unverzichtbare Eigenschaft. 

Bridle

Um die insgesamt recht dünne Fronttube beim Nerio zu stabilisieren, ist eine sehr präzise Aufhängung am Kite notwendig. Ich habe an lediglich einer Position eine Rolle eingesetzt und zwar genau dort, wo sich die Bridle bewegen muss, um einen sehr guten Depower-Effekt zu erzielen und den Depower-Weg an der Bar möglichst kurz zu halten. Schiebt man die Bar ganz vom Körper weg, ist der Kite völlig drucklos, was mir immer ein sehr sicheres Gefühl gibt. Die restlichen Punkte sind fix, um ein sehr direktes Barfeeling zu erzeugen und den Relaunch selbst bei sehr wenig Wind zu ermöglichen. Da der Nerio sehr gestreckt ist, habe ich einen zusätzlichen Punkt hinzugefügt, damit die Fronttube auch im oberen Windbereich gut stabilisiert wird. Auch bei der Bridle kommen die leichten Flugleinen zum Einsatz, anstatt dicker und schwerer Bridle-Leinen. Das erzeugt weniger Luft-widerstand und trägt auch zum geringen Gewicht des Kites bei.

Konstruktion

Die Vorgabe einen leichten Kite für den Einsatz auf dem Foil zu bauen, welcher zeitgleich stabil genug für den Einsatz auf dem Twintip ist, verlangt ein Umdenken in der Konstruktion. Für mich war dabei jedoch von Anfang an klar, dass ich keine Raketentechnik mit Hokus-Pokus Materialien einsetzen werde, wo der Kiter als Kunde den Endtest durchführen soll. Bei meinem Kite setze ich deswegen das äußerst robuste Ripstop der Firma Contender ein, welches hervorragende Werte in der Dehnung und Reißfestigkeit besitzt. Es ist ausreichend leicht, aber richtig stabil. Von der gleichen Firma kommt auch das Dacron für die Fronttube und die Struts. Beide Tücher werden in Deutschland bzw. der Schweiz gewebt und veredelt. Ein One-Pump-System und ein großes Ein/Aus-Ventil sind heute Standard. Aber weswegen ist der Nerio Kite nun so leicht? 

Nerio-Kite-Only_9.jpeg

Kite-Bag

Ein leichter Kite benötigt ein leichtes Kite-Bag. Deshalb habe ich mich beim Nerio für das gleiche Bag entschieden, wie beim Maverick. Mit nur 135 gr ist dieses Bag wirklich leicht und eignet sich somit besonders gut für die Reise. Es ist schlicht, funktional und dennoch robust. Keine überflüssigen Details und nur der Blick auf das Wesentliche. Ein Bag so wie ich es mir immer schon gewünscht habe. Die beiden seitlichen Leinen verschließen durch Zug die Öffnung oben am Bag und dienen gleichzeitig als Schulterriemen. Weil der Nerio und das Bag so leicht sind, ist hier keine Polsterung nötig.

DNA

"Es gibt viele Kites, die einen guten Grundzug haben, aber mein neuer Kite muss insbesondere auch sehr gut in den Turns sein, damit er mir viel Spaß auf dem Hydrofoil und dem Twintip bereiten kann."

Hydrofoil

Damit mir ein Kite auf dem Hydrofoil richtig Spaß macht, muss er nicht nur leicht sein, gut relaunchen und eine gute Performance besitzen, sondern auch einen besonders großen Windbereich abdecken. Außerdem erwarte ich ein sehr kalkulierbares Barfeeling. Fährt man z.B. beim Halsen mit dem Hydrofoil auf den Kite zu, hat man aufgrund des kaum vorhandenen Widerstands, zumeist nur noch sehr geringen Zug auf den Flugleinen. Dann merkt man sehr schnell, wie gut ein Kite für diesen Einsatzbereich abgestimmt ist. Der Nerio ermöglich mir in Windbereiche vorzustoßen, welche sonst nur für Foilkites (Matten) vorbehalten waren. Außerdem hat er durch seine hohe Streckung überragende Höhelauf-Eigenschaften, was gerade mit dem Foil besonders viel Spaß bereitet.

Twintip

Mit dem sehr leichten und agilen Nerio macht mir das Twintip-Cruisen im unteren Windbereich deutlich mehr Spaß, als mit den großen Kites früherer Jahre. Mit meinen 77 kg kann ich mit einem 145x46cm Twintip bereits bei 7-8 kn Wind  mit dem 13er Nerio raus. Bei so wenig Wind muss mein LW-Kite für Jumps auf dem Twintip gut tragen, sich schnell nach hinten lenken lassen und darf dabei nicht zu viel Querzug erzeugen, damit ich den maximalen Zug nach oben generieren kann. Leider stehen viele Kites, die gut tragen, viel zu tief im Windfenster und haben deswegen Defizite beim Absprung. Die hohe Fluggeschwindigkeit vom Nerio erzeugt schon sehr früh den gewünschten Lift. Beim Barfeeling mag ich es gerne direkt, aber ohne hohen Kraftaufwand. Es muss sich leicht und spielerisch anfühlen, damit ich mich voll auf den Absprung konzentrieren kann. Ich möchte nicht ständig zum Kite hochschauen müssen, um mich zu vergewissern, wohin er gerade fliegt, oder schon einen Backstall hat. Dieses direkte Barfeeling schätze ich beim Nerio besonders bei sehr böigen Bedingungen.

Relaunch

Ein Kite, der schlecht relauncht, ist beim Foilen definitiv eine Spaßbremse und an Tagen mit besonders wenig Wind freut man sich, wenn schon eine kleine Brise ausreicht, um den Kite wieder in den Himmel zu bekommen. Der Nerio startet direkt und tief im Windfenster, ohne dabei lästig lange bis an den Windfensterrand wandern zu müssen. Das Video links wurde bei etwa 6 - 7 kn Wind aufgenommen. Man kann da gut die Relaunch-Technik erkennen. Die schmalen Wingtips und auch die in diesem Bereich etwas dickere Fronttube, sowie die äußeren Struts ermöglichen es dem Kite sich schnell und leicht vom Wasser zu lösen. Dazu reicht es nur eine Steuerleine zu betätigen. Die spezielle Bridle unterstützt dies durch die fixen Punkte und erzeugt zusammen mit den Wingtips genügend Lift, damit sich der Kite so dreht, wie man sich das wünscht. Der Rückwärtsstart durch Zug an beiden Steuerleinen funktioniert mit dem Nerio ebenfalls.

MOMENTE

Welche Vorteile hat der Nerio?

NERIO-Preise.png

Alle Preise inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten.

Entsprechend der ab 01.07.2021 in der EU geltenden Fernverkaufsregelung für grenzüberschreitende Warenlieferungen an Privatpersonen

wird der Mehrwertsteuersatz des Ziellands berechnet.