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MEIN ULTRALEICHTER WING

GEWICHT & GRÖßEN

Alle Gewichte ohne Carbon-Boom und ohne Grab-Handles.

Carbon-Boom = 278 gr; Grab-Handles = 87 gr

LEICHT - EFFIZIENT - AGIL

Leicht

Nur ein richtig leichter Wing macht mir Spaß. Der Tyron ist richtig leicht und das ohne besonders empfindliche Materialien einzusetzen. Ein Wing wird ganz anders beansprucht, als das bei einem Kite der Fall ist. Deswegen ist hier beim Leichtbau immer die Stabilität und Robustheit im Auge zu behalten, wenn es um die Konstruktion geht. Der Tyron hat viele Konstruktionsdetails, die den Wing auf der einen Seite sehr leicht machen, jedoch auf der andren Seite auch sehr steif und haltbar sind. Insgesamt habe ich beim Tyron ein etwas schwereres Tuch einsetzen können, als ich das bei meinen Kites mache, da ich beim Wing auch eine andere Konstruktion verwenden kann. Dieses Tuch kommt gut klar mit den Belastungen in einem stark vorgespannten Wing, da es noch höhere Festigkeitswerte besitzt.

Effizient

Der Tyron besitzt eine sehr gute Effizienz für einen Wing mit einem breiten Einsatzbereich. Dies kommt durch seine hohe Vorspannung auf dem Obersegel, dem wirkungsvollen Profil, dem geringen Gewicht und letztendlich auch durch seine Form, sowie Bahnenanordung. Nur wenn alle diese Faktoren perfekt aufeinander abgestimmt sind, wirkt jedes einzelne Detail erst mit voller Effizienz. Während der Entwicklungsphase konnte ich richtige Leistungssprünge des Wings feststellen. Musste ich mit dem vorigen Prototyp noch den 6er nehmen, reichte beim Nachfolger oft der 5er. Gerade auch beim Handling und beim Windbereich hat der Tyron nun ein Niveau erreicht, welches ich mir schon immer bei meinem Wing gewünscht hatte.

Agil

Selbst wenn ein Wing richtig viel Leistung hat, darf er aus meiner Sicht kein lahmer Traktor sein. Ich möchte mit dem Wing ständig spielen und mich nicht dabei verausgaben müssen. Ich möchte mit dem Wing downwind cruisen, aber auch in der Welle enge Turns fahren können. Durch sein geringes Gewicht ist der Tyron schon an sich sehr agil. Durch seinen Profilverlauf und auch durch das straffe Obersegel wird er aber besonders wendig und flink im Handling. Selbst wenn ich bei wenig Wind intensiv auf den Wing zu fahre, erwarte ich von meinem Flügel, dass er genau das macht, was ich von einem agilen Wing erwarte: Er bleibt völlig neutral, denn ich möchte mich mich auf das Manöver konzentrieren und nicht auf den Wing. Will ich meinen Speed mit anderen Wingern vergleichen, erwarte ich von meinem Wing ein agiles Flugverhalten, damit ich mit voller Kontrolle vorne dabei sein kann.

FEATURES

"Um meinen Wing genauso spielerisch im Handling und so agil zu machen, wie meine Kites es sind, habe ich auch hier konsequent auf Leichtbau und innovative Features gesetzt. "

Boom & Handles

Als langjähriger Windsurfer bevorzuge ich natürlich einen Boom bei meinem Wing. Alle meine Prototypen hatten daher auch immer einen Boom, weil ich das direkte Gefühl zum Wing sehr mag. Ich bin aber oft angesprochen worden, ob es meinen Wing auch mit Handles geben wird. Da kam mir die Idee, dass es perfekt wäre, wenn man beide Systeme in einem Wing haben kann. Beim Tyron ist nun beides möglich. Boom & Handles. Der Umbau ist ohne Werkzeug flink erledigt. Unter "Momente" in der Bildergalerie ist eine Fotosequenz zu sehen, wie schnell der Umbau funktioniert.

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Carbon-Boom 3-teilig

Das direkte Gefühl zum Wing mit einem Boom ist für mich unersetzlich. Gerade bei Manövern, wo der Wing über dem Kopf geführt werden soll, ist es aus meiner Sicht viel einfacher den Wing damit präzise zu kontrollieren. Ich brauche gar nicht hin zuschauen, wo ein möglicher Haltepunkt ist. Ich greife einfach in Richtung Strut und merke dann instinktiv, wo ich zugreifen kann. Beim Anpumpen des Wings kann ich mit einem Boom aus meiner Sicht auch mehr Energie aus dem Wing heraus holen. Mein Carbon Boom ist komplett aus Carbon gefertigt und lässt sich in drei Teile ohne Werkzeug zerlegen, so dass er auch mit in das Wing-Bag passt. Im Griffbereich ist  wie beim Windsurfing-Gabelbaum ein EVA-Belag aufgebracht, der für den notwendigen Griff sorgt. Das reine Carbonrohr hat nur 22mm Außendurchmesser, was für lange Sessions mit dem Wing, ohne Krämpfe in den Unterarmen sorgt. Mit nur 278gr ist mein Carbon-Boom zudem sehr leicht und passt daher perfekt zum Tyron.

Straffe Handles

Wenn jemand keinen Boom mag, kann er beim Tyron die bereits montierten Handles verwenden. Aufgrund der Form der Strut konnte ich beim Tyron die Handles so gestalten, dass sie keinen großen Bogen bilden müssen, damit man sie greifen kann. Als direkte Verbindung zwischen den Aufhängepunkten sind sie sehr straff und ermöglichen so eine deutlich direktere Verbindung zum Wing, als das normalerweise bei Handles der Fall ist. Die beiden Handles sind mit Klettverschlüssen an Dyneema-Schlaufen in der Strut befestigt und lassen sich flink entfernen, wenn man den Carbon-Boom verwenden möchte.

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Strut-Design

Die Form der Strut habe ich so ausgelegt, damit auf beiden Händen ein gleichmäßiger Zug entsteht. Das gilt sowohl mit den Handles, als auch für den Einsatz mit dem Carbon-Boom. Dabei ist nicht nur die Position der Handles wichtig, sondern auch der Anstellwinkel vom Obersegel. Durch die spezielle Form der Strut bilden die Handles gleich den bestmöglichen Winkel, welcher einer natürlichen Halte-Position des Wingers entspricht. Gleiches gilt für den Carbon-Boom. Die Folge ist ein entspanntes Wingen und lange Sessions. Das lange mittlere Segment der Strut ist gerade und verläuft exakt entlang der Hauptzugrichtung im Obersegel. Dadurch kann sich die Strut kaum verbiegen, auch wenn sehr viel Druck im Segel des Wings anliegt. Dieses Verbiegen hätte nämlich den unerwünschten Effekt, dass sich die Distanz zwischen Vorder- und Hinterkante des Wings verkürzen und somit das Profil bauchiger würde. Ein Effekt, den man bei viel Wind so gar nicht haben möchte.

Wing-Shape

Meine ersten Prototypen und viele Wings auf dem Markt hatten alle eine eher gerade Anströmkante und waren noch recht wenig nach hinten gepfeilt, um gut Spannung auf das Tuch zu bringen. Im Laufe der Entwicklung habe ich aber festgestellt, dass  dadurch der Zug nicht auf beide Arme gleichmäßig verteilt ist und der Wing mit dieser Form Nachteile beim Anpumpen hat, weil die Flügelenden nicht so schön twisten können. Der Tyron hat nun eine deutlich weiter nach hinten gepfeilte Form, die für die gewünschten Eigenschaften sorgt. Durch mehr Vorspannung auf der Fronttube habe ich auch die Spannung im Obersegel hoch halten können. Das Profil im Wing kann sich dadurch gut stabilisieren. Die Flügelenden können jetzt sauber twisten und erzeugen somit einen ausbalancierten Flügel, der ohne ständige Korrekturen auch in böigen Verhältnissen relaxt fliegt. Die hintere Hand hat durch die weiter nach hinten verlagerte Fläche auch mehr Wirkung beim Anpumpen des Wings erhalten. Ich empfinde dadurch einen besseren Wirkungsgrad.

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Wingtip

Früher, oder später kommt es immer vor, dass man mit seinem Wing mal die Wasseroberfläche berührt. Das ist nicht weiter tragisch, wenn die Form des Wings so ausgelegt ist, dass sich der Wing wieder schnell hoch ziehen lässt. Innerhalb der Entwicklungsphase habe ich mit diversen Formen am Flügelende experimentiert. Dabei zeigte sich, dass es an dieser Stelle große Unterschiede gibt, wie sich ein Wing bei Kontakt mit der Wasseroberfläche verhält. Beim Tyron ist es nun sehr einfach und auch stressfrei. Selbst wenn das Flügelende durch einen Fahrfehler richtig weit eintaucht, kann man den Wing wieder leicht hoch bekommen. Der Winkel und auch der Verlauf der Fronttube haben dabei eine wichtige Funktion.

Interne Zugbänder

Jeder Winger mag einen möglichst effektiven Wing. Diese Effektivität wird insbesondere auch durch seine Steifigkeit mit bestimmt. Dabei ist die Aufbiegung aus der Vorder- und Draufsicht ein entscheidender Faktor. Um einen gut ausbalancierten Flügel zu erhalten sollte die Mitte des Wings eher steif sein, weil sich auch auch dort die meiste Segelfläche befindet und die Flügelenden sollen möglichst gut twisten können. Beim Tyron habe ich interne Zugbänder in die Fronttube eingenäht, um dieses Ziel zu erreichen. Die beiden mittleren Segmente haben genau von vorne diese Zugbänder, damit sich der Wing auch bei viel Druck im Segel nicht zu stark nach hinten verwinden kann und somit zu viel Spannung aus dem Obersegel frei geben würde. Genau von unten entlang der Verschlussnaht sind über die mittleren 4 Segmente diese Zugbänder eingenäht, damit der Wing in der Mitte steif bleibt und das Flügelende twisten kann. Diese Zugbänder erledigen diesen Job genau an der richtigen Position in der Fronttube und sind viel leichter, als die gesamte Fronttube aus schwerem Material zu fertigen.

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Kleines Infill-Panel

Das Infill-Panel (graue Fläche im Bild links) ist die direkte Verbindung zwischen der Strut und dem Obersegel. Je kleiner dieses Infill-Panel ist, desto direkter und desto stabiler ist das Profil eines Wings. Beim Tyron ergibt sich rein durch die Form der Strut eine ideale Situation, denn das Infill-Panel ist hier wirklich winzig. Profil-Verschiebungen sind somit sehr minimiert. Gerade wenn der Wing eine längere Zeit wirkungsvoll funktionieren soll, wirkt sich eine Dehnung im Tuch bei dieser Konstruktion kaum aus. Besonders beim Anpumpen möchte sich das Obersegel von der Strut entfernen, weil durch den Zug über die Arme eine große Menge an Energie in den Wing eingebracht wird. Ist das Infill-Panel klein, kann diese Energie auch wesentlich effektiver genutzt werden, weil es kaum Verluste durch Dehnung gibt. Das Profil bleibt stabil. Im oberen Windbereich ist diese Profilstabilität auch sehr hilfreich, weil man nicht ständig die Position der Hände an den Handles, oder dem Boom korrigieren muss.

Finger-Patches

Konsequenter Leichtbau sollte alle Details und Positionen im Wing beinhalten. Dies gilt auch für stark beanspruchte Stellen, wie z.B. die Aufhängepunkte für die Handles. Leichtbau muss aber nicht gleichzeitig einen Verlust an Stabilität bzw. Haltbarkeit bedeuten. Es kommt auf die richtige Konstruktion und die richtigen Materialien an. Meine Erfahrungen aus dem Segelsport und Windsurfing konnte ich sinnvoll in den Tyron einbringen. Dort treten ebenfalls an bestimmten Stellen sehr hohe Zugkräfte auf, die abgefangen werden wollen. Sogenannte Fingerpatches sind in der Lage die auftretenden Zugkräfte breit-flächig in die Strut zu verteilen und das Material nicht zu stressen. Dabei sind diese Fingerpatches sehr leicht.

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Ventile

Durch den Einsatz von 2 großen Air-Lock-Ventilen kann man beim Tyron selbst entscheiden, wie viel Luftdruck man in der Strut und wie viel man in der Fronttube haben möchte. Die Strut möchte ich gerne immer möglichst steif haben, damit der Wing sehr direkt fliegt. Bei der Fronttube kann man mit dem Luftdruck etwas spielen und für sich selbst die bestmögliche Einstellung finden. Für diese Air-Lock-Ventile benötigt man keinen Adapter, sondern kann den Schlauch von der Pumpe direkt auf das Ventil stecken. Beim Luftablass ermöglicht die große Öffnung an den Ventilen ein rasches Entlüften des Wings.

Latten

Ein Wing der flattert ist für mich gar keine Option. Deswegen habe ich auch beim Tyron Latten an der Abströmkante eingesetzt. Die Konstruktion der Lattentaschen folgt meinem Ansatz des konsequenten Leichtbaus. Alle Latten lassen sich ohne Werkzeug blitzschnell austauschen, falls es mal einen Defekt gibt.

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Wing-Bag

Ein leichter Wing benötigt ein leichtes Wing-Bag. Deshalb habe ich mich beim Tyron für das gleiche Bag entschieden, wie bei unseren Kites. Mit nur 135 gr ist dieses Bag wirklich leicht und eignet sich somit besonders gut für die Reise. Es ist schlicht, funktional und dennoch robust. Keine überflüssigen Details und nur der Blick auf das Wesentliche. Ein Bag so wie ich es mir immer schon gewünscht habe. Die beiden seitlichen Leinen verschließen durch Zug die Öffnung oben am Bag und dienen gleichzeitig als Schulterriemen. Weil der Tyron und das Bag so leicht sind, ist hier keine Polsterung nötig.

Leash

Für mich gehört zu jedem Wing eine Leash hinzu. Deswegen wird jeder Tyron auch mit einer hochwertigen Leash ausgeliefert. Ich bevorzuge dabei eine Leash für das Handgelenk. Sie muss sich leicht anlegen lassen und bequem sein. Damit sich die Leash nicht aufdrehen und somit verkürzen kann, falls man den Wing immer im gleichen Drehsinn führt, habe ich einen kleinen Wirbel direkt an der Manschette eingefügt. Ich mag auch lieber einen Schlauch aus Gurtband, weil der sich besser greifen lässt, als eine Leine.

Der vordere Griff am Wing ist sehr stabil und eher steif, um auch hier einen direkten Kontakt zum Wing zu haben.

DNA

"Mein Wing sollte einen möglichst breiten Einsatzbereich haben, von Glattwasser bei Leichtwind bis Starkwind und Welle. Eine weitere Vorgabe war, dass sich der 6m Tyron so anfühlen soll, wie ein 5m Wing, damit er zu meinem Fahrstil passt."

CARBON-BOOM

"Der Carbon-Boom ermöglicht eine noch direktere Verbindung zum Wing. Das macht sich besonders bei schnellen Manövern und beim Anpumpen bemerkbar. "

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No-Twist

Der dreiteilige Carbon-Boom besteht aus einem Frontstück, einem Mittelstück und einem Endstück. Front- und Endstück haben einen sehr griffigen EVA-Belag. Damit sich der Boom nicht verdrehen kann, ist am Frontstück eine Art Gabel am vorderen Ende in das Carbonrohr eingeklebt. Diese Gabel wird in die vordere Aufnahme an der Strut eingeführt und sorgt dafür, dass der Boom immer in der gleichen Position bleibt. Man kann so über das Handgelenk ein Moment auf den Wing ausüben und hat einen sehr direkten Kontakt zum Wing. Der komplette Carbon-Boom ist nicht geschlossen, so dass Wasser, bzw. Sand vom Strand auch ganz von alleine wieder raus gespült wird. Dadurch bleibt der Carbon-Boom immer leicht und es bedarf keiner Wartung.

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Carbon-Boom-Bag

Ein leichter Carbon Boom benötigt ein leichtes Boom-Bag. Deshalb habe ich mich für das gleiche Bag beim Carbon-Boom entschieden, wie bei der Pintxo-Bar. Dieses Bag ist wirklich leicht. Es ist schlicht, funktional und dennoch robust. Keine überflüssigen Details und nur der Blick auf das Wesentliche. Ein Bag so wie ich es mir immer schon gewünscht habe.

MOMENTE

Welche Vorteile hat der Tyron?

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Alle Preise inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten.

Entsprechend der ab 01.07.2021 in der EU geltenden Fernverkaufsregelung für grenzüberschreitende Warenlieferungen an Privatpersonen

wird der Mehrwertsteuersatz des Ziellands berechnet.

Der Carbon-Boom ist optional erhältlich und nicht im Lieferumfang eines Tyron Wing enthalten.